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Die 8 Steps für eine erfolgreiche Inbound Kampagne

Angeline Rast
11. April 2019

Man konzipiert eine Kampagne, investiert viel Zeit, Energie, Kreativität... und dann, sobald sie startet und in die Welt hinausgepustet wird, wandern die Gedanken schon wieder zum nächsten To-Do und das Tagesgeschäft lenkt einen davon ab, die Kampagne konsequent von A-Z durchzuführen. Viele zuerst angedachte Maßnahmen versanden auf halber Strecke, nach einem kurzen Feuerwerk kehrt wieder Stille ein. Damit das nicht passiert – und Sie das Beste aus Ihrer Kampagne herausholen können, sehen Sie hier die acht essentiellen Bestandteile jeder (Inbound) Kampagne im Überblick:

1. Das attraktive Angebot

Ihre Kampagne sollte sich um ein konkretes Angebot drehen – ein E-Book, ein Webinar oder eine bestimmte Aktion. So stellen Sie sicher, dass Sie klar mit Ihren Zielpersonen kommunizieren und, dass Sie Ihre Aktionen klar messen und das Interesse an genau diesem Angebot bestimmen können.

Alle folgenden Kampagnenbestandteile werden dann auf dieses Angebot zugeschnitten. Um den Traffic auf Ihrer Website zu steigern und Leads zu generieren, eignet sich ein E-Book zum kostenlosen Download sehr gut. Verpassen Sie ihm einen Titel, der neugierig macht und Ihr Haupt-Keyword für die Kampagne beinhaltet. Ein augenfreundliches Layout und tadellose Rechtschreibung sollten selbstverständlich sein. Gestalten Sie Ihr E-Book anschaulich und unterhaltsam – und natürlich vor allem informativ. 

2. Das stimmige Keyword Set

Damit Ihr Angebot von Interessenten gefunden werden kann, müssen Sie wissen, wie diese danach suchen. Welche Begriffe geben sie in die Suchmaschine ein? Ein gut gepflegter Keyword Pool ist das A und O für Ihre Content Strategie. Alle Bestandteile Ihrer Kampagnen – und alles, was Sie online tun – sollte systematisch um Ihre Keywords herum aufgebaut und inklusive Metadaten optimiert werden.

Das Haupt-Keyword für Ihr Angebot und damit Ihre Kampagne haben Sie bestimmt? Dann wählen Sie nun noch weitere, verwandte Keywords aus z.B. Synonyme, ähnliche Beschreibungen, verschiedene Long-Tails und optimieren Teile Ihrer Kampagne auf diese.

3. Die unwiderstehliche Landing Page

Hier entscheidet sich alles. Ein Interessent ist auf Ihr E-Book aufmerksam geworden und ist nun auf Ihrer Landing Page. Jetzt ist es wichtig seine Erwartungen zu erfüllen, damit er das E-Book auch wirklich herunterladen möchte. Achten Sie darauf, dass Ihre Landing Page aufgeräumt ist, seriös und einladend aussieht, dem Corporate Design Ihres Unternehmens entspricht – und allein auf Ihr Angebot ausgerichtet ist.

Kernstück der Landing Page ist Ihr Kontaktformular. Da es sich um einen Erstkontakt handelt, fordern Sie nicht zu viele Daten. Je niedriger die Schwelle zum Angebot, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Besucher sie auch nimmt. Neben der obligatorischen E-Mail-Adresse können Sie zum Beispiel nach Interessen oder der Berufsgruppe fragen, um die Person zuverlässig als eine Ihrer Buyer Personas identifizieren zu können. 

4. Das freundliche DANKE

Versetzen Sie sich in die Lage Ihres Interessenten. Sie haben Ihre Daten auf der Landing Page hinterlassen um das gewünschte E-Book zu erhalten und auf "Absenden" geklickt. Was nun? Das, was Sie mit diesem Klick auslösen, hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Entscheiden Sie sich für eine von diesen beiden Optionen, um Ihren Interessenten zu bestärken, dass er die richtige Entscheidung getroffen hat:

1. Nach dem Klick gelangt der Besucher auf eine Seite, auf die Thank-You-Page, eine Seite auf der Sie sich für sein Interesse bedanken und ihm weitere interessante Angebote präsentieren. Vielleicht hat er noch Interesse an weiteren Download-Produkten? Außerdem versichern Sie ihm, dass er den Download-Link zum gewünschten E-Book per Mail erhält.

2. Auf der Landing Page erscheint eine frisch formulierte Dankeschön-Zeile, die dem Besucher anzeigt, dass er seine Daten korrekt übermittelt hat, dass Sie sich über sein Interesse freuen und er das gewünschte E-Book per E-Mail erhält. Bei dieser Variante ist damit der Prozess abgeschlossen und der Besucher bekommt keine weiteren Optionen aufgezeigt.

Wählen Sie die Variante, die für Ihre Kampagne mehr Sinn macht. 

5. Der alles entscheidende Button: Call-to-Action

Die digitale Welt hat uns mit unendlichen Möglichkeiten ausgestattet, was Design und Effekte angeht. Da ist die Verlockung groß, diese Möglichkeiten auch auszuschöpfen und zu experimentieren. Doch Vorsicht! Damit Ihre Kampagne stimmig bleibt und medienübergreifend einen hohen Wiedererkennungswert hat, entscheiden Sie sich für maximal zwei unterschiedliche Call-to-Action-Buttons.

Der Call-to-Action Button (kurz: CTA) ist dazu da, den Adressaten (Leser Ihrer Mail, Besucher Ihrer Website,...) zum klicken - und schließlich zum konvertieren zu bewegen. Machen Sie ihn als klickbaren Button gut erkennbar (ein Foto des Angebots ohne Beschriftung reicht nicht aus!) und formulieren Sie eine klare Handlungsaufforderung: "Jetzt hier herunterladen", "Zum Herunterladen hier klicken", "Zum Download hier klicken" usw. Oder: machen Sie neugierig, indem Sie Formulierungen wählen wie "Jetzt mehr erfahren" oder "Mehr entdecken".

Wichtig ist, dass sehr deutlich wird, was man durch das Klicken des Buttons auslöst. 

6. Die unterstützende Blog-Serie

Zentrales Element jeder Kampagne (und der gesamten Inbound-Methodologie) ist Ihr Content. Erstellen Sie mindestens fünf Blog-Artikel zu Ihrem E-Book, um Ihr Angebot angemessen zu bewerben. Eine Möglichkeit ist es, die Blogs direkt aus einzelnen Kapiteln Ihres E-Books zu generieren - oder aber, Sie verfassen verwandte, hinführende Artikel zu Ihrem Angebot. Achten Sie darauf, sprachlich konsistent zu sein und optimieren Sie je einen Blog Post auf ein Keyword. Am Ende jedes Blog Posts steht der Call-to-Action-Button zu Ihrem Angebot.

7. Die sozialen Posts

Nirgendwo haben Sie die Chance, so viele potentielle Interessenten auf einmal zu erreichen, wie in den sozialen Netzwerken. Wissen Sie, auf welchen Plattformen Ihre Zielpersonen am aktivsten sind - und zu welchen Zeiten? Ist Ihr Profil geflegt und mit den wichtigsten Informationen (wie z.B. der URL zu Ihrer Website) ausgestattet? Dann bewerben Sie Ihr Angebot aktiv(!), indem Sie das Angebot selbst und die dazugehörigen Blogposts mehrfach - an unterschiedlichen Tagen und zu unterschiedlichen Zeiten - posten und twittern. Formulieren Sie klare Nachrichten und achten Sie darauf, die Bilder dem jeweiligen Medium anzupassen. 5 Posts pro Blog und 10 Posts zu Ihrem Angebot (mit Direktlink zu Ihrer Landing Page) sind Pflicht! Wenn die Anzahl Ihrer Freunde und Follower noch überschaubar ist, dann lohnt sich der Einsatz von Paid Ads und gesponserten Posts. Entwerfen Sie 2-3 Ads für zwei Kanäle (z.B. LinkedIn und Facebook) und testen Sie eine Woche lang, welche am besten ankommt. 

8. Die persönlichen E-Mails

Sie haben bereits einen Kundenstamm, für die Ihr Angebot interessant sein könnte? Super - dann segmentieren Sie die entsprechenden Kontakte und senden Sie Ihnen eine personalisierte E-Mail. Achten Sie hier auf eine persönliche Anrede, eine freundliche, präzise Ansprache - und kommen Sie schnell zum Punkt. Erläutern Sie, warum Ihr Angebot hilfreich sein könnte d.h. warum Sie die E-Mail senden und verwenden Sie auch hier den Call-to-Action-Button um die Person zu Ihrer Landing Page zu führen. 

Außerdem zu beachten:

Alle Bestandteile Ihrer Kampagne sollten SEO-optimiert sein. Sind alle Bilder betitelt, alle Meta Descriptions gepflegt, alle Seiten-Titel aussagekräftig benannt? Ist jede Seite, jeder Post auf ein Keyword optimiert?

Legen Sie Meilensteine innerhalb der laufenden Kampagne fest und messen Sie Ihre Ergebnisse. Welche Posts und Ads funktionieren, welche nicht? Wie hoch ist die Conversion Rate auf Ihrer Landing Page, muss dort etwas angepasst werden? Erreichen Sie die Anzahl an Besuchern, Abonnenten oder Leads die Sie sich vorgestellt haben?

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