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Crowdsourcing und Open Innovation für Unternehmen

Sebastian Schieke
6. September 2018

Bis dato stehen die meisten Unternehmen immer noch vor einer großen Herausforderung wenn es darum geht, Digitale Transformation konsequent umzusetzen und Crowdsourcing in ihre Prozesse einzubinden.

Auf der „World Class Digital Transformation 2016“ wurde im Rahmen der „Enterprise Crowd Innovation“-Vortragsreihe genau über diese Herausforderungen gesprochen. Zahlreiche erfolgreiche Beispiele und Vorbilder für digitale Change-Prozesse wurden vorgestellt und die Referenten gaben den Teilnehmenden über ihre Vorträge hinaus viele wertvolle Impulse.

Holen Sie sich die richtigen Leute an Board

(Digitale) Innovation entsteht dort, wo brillante Ideen und fundiertes Fachwissen zusammentreffen. Mit Hilfe von Crowdsourcing kann es Ihnen gelingen, die richtigen Köpfe zusammen zu bringen. Bilden Sie ein Team aus Experten, vernetzen Sie intern und extern die Menschen, die einen wertvollen Beitrag bei der Umsetzung Ihres Auftrags leisten können. Sie werden sehen, dass der Funke überspringt! Denn das Prinzip „Co-Creation“, die Gemeinschaft „Connectivity“ ist der Hauptmotor und effektivstes Instrument für innovatives, kreatives Handeln. Immer da, wo Menschen an einen Tisch kommen, wachsen, vervielfältigen und multiplizieren sich Ideen! Der Austausch von Information und eine schnelle, effiziente Kommunikation sind die größte Errungenschaft unseres Jahrhunderts. Anders gesagt: Networking ist der Schlüssel zur Lösung (fast) jedes Problems.

Leistungsstark, zukunftsorientiert, innovativ: mit diesem Ziel bekommen Sie die besten Köpfe

Rein wirtschaftlich und profitorientiert zu denken, zahlt sich heute nicht mehr aus. Die Zeiten sind vorbei, als es nur um Kapital und den bestmöglichen Umsatz gehen konnte. Heute erwartet man zu Recht, dass Unternehmen verantwortungsvoll für die Gesellschaft und unseren Planeten handeln. Dass sie Nachhaltigkeit anstreben und Innovation nicht nur dazu nutzen, Dinge einfacher, schneller und praktischer zu machen, sondern auch z.B. umweltfreundlicher und sozialer. Es liegt in den Händen jedes einzelnen, jedoch insbesondere in den Händen der Unternehmen, sich für den fairen, verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen einzusetzen.

4 Gründe, warum Innovation essentiell für jedes Unternehmen ist

  1. Wachstum – Stetige Weiterentwicklung, Optimierung und Ausweitung des eigenen Wirkungsradius.
  2. Externe Akquise – Attraktiv bleiben für Geschäftspartner und zukünftige Mitarbeiter
  3. Konkurrenzfähig bleiben (denn alle anderen entwickeln sich weiter!)
  4. Ansehen und Wert des Unternehmens (halten und steigern)

Alle diese Punkte lassen sich im Digitalen Zeitalter aktiver und bewusster steuern als je zuvor.

Weiterentwicklung und Weiterbildung durch die schnelle, unkomplizierte Beschaffung von Information war noch nie so einfach. Wir können Personen im WWW suchen, in Sekundenschnelle Nachrichten um die Welt senden, das Handeln der Konkurrenz im Netz beobachten und über intelligentes Social Media und Content Marketing das Ansehen unseres Unternehmens steigern.

Im globalen Netzwerk lassen sich strategisch neue Partnerschaften knüpfen.

Anstelle von Geschäftsreisen, die ein hohes zeitliches und finanzielles Investment erfordern, ist es heute dank intelligenter Datenauswertung möglich, seinen Experten direkt vom Schreibtisch aus zu finden und zu kontaktieren. Egal, welche Frage Sie haben: die Wahrscheinlichkeit, dass irgendjemand irgendwo bereits eine Antwort auf Ihre Frage gefunden hat oder das Wissen in sich trägt, das Sie brauchen, liegt bei über 90%! Irgendwo ist genau die Person, die über das Wissen verfügt, das Sie brauchen.

Auf den ersten Blick ungewöhnliche Kooperationen sind oft die besten – denn nirgendwo wird so viel kreative Energie freigesetzt wie in einem interdisziplinären und/oder internationalen Team. Je unterschiedlicher die Hintergründe, desto größer das Wissensspektrum, desto vielfältiger die Perspektiven. Dieses Prinzip der „Cross Innovation“ will vor allem eins vermeiden: das stumpfe Befolgen von Regeln und den „Scheuklappenblick“, den jeder zwangsweise mit der Zeit auf sein eigenes Arbeitsumfeld bekommt. Der Blick von außen und der Blick nach außen sind essentiell für Innovation in Ihrem Unternehmen.

Jetzt sind Sie dran!

Als Mitglied der Geschäftsführung sind Sie in erster Verantwortung diese Innovationsprozesse anzustoßen. Strecken Sie die Fühler aus und halten Sie Ausschau nach interessanten Partnern. Sie werden überrascht sein, wie aufgeschlossen die allermeisten auf Sie reagieren werden. Sobald der „Overlap“ ermittelt ist, d.h. gemeinsame Interessen und Ziele abgesteckt sind, können Sie nach und nach Ihre Mitarbeiter involvieren und Arbeitsfelder und Projekte definieren.

Konzentrieren Sie sich auf B2B. Natürlich soll Ihre Strategie markt- und verbraucherorientiert sein. Doch die Erfahrung zeigt, dass in der Planungs- und Entwicklungsphase andere Kompetenzen verlangt werden. Sprechen Sie mit Experten und Entscheidern. Sprechen Sie mit versierten Mitarbeitern aus Ihren eigenen Reihen und mit internationalen Kollegen. Setzen Sie sich auch mit Universitäten in Verbindung, sprechen Sie mit Forscherteams. Eignet sich ihre Fragestellung für einen „Call for Papers“? Eine B2C-Umfrage bringt wenig, da die Ansprechpartner zwar Ideen mitbringen mögen, aber ihnen die nötige Expertise fehlt, um umsetzbare Vorschläge zu bringen.

Externe Partner können Ihnen helfen, Ihren Blick zu weiten und die richtigen Fragen zu stellen. Die Richtung geben Sie vor. Sie entscheiden, was Ihr Unternehmen braucht. Gemeinsam findet sich die richtige Strategie, der zum Erfolg führt.

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