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Der digitale Arbeitsplatz und seine Herausforderungen

Jiaxin Liu
10. Januar 2019

Das Bedürfnis, am schnelllebigen Arbeitsplatz relevant und konkurrenzfähig zu bleiben, hat dazu geführt, dass viele Unternehmen Ihre Systeme und Prozesse digitalisiert haben, indem bereits bestehende Sales Channels durch Multichannel-Erlebnisse und Transaktionen ergänzt wurden und nun Einkauf und Kommunikation über das Internet abgewickelt werden. Dank von Mobil- und Cloud-Technologien, hat eine Welle von Veränderungen die Geschäftswelt über Branchengrenzen hinaus erfasst; da niemand das Risiko eingehen will dabei ins Hintertreffen zu geraten, sind Arbeitsplätze bei der Digitalisierung mit vielerlei Herausforderungen konfrontiert.

Den Digitalen Arbeitsplatz Definieren

Die digitale Transformation ist heutzutage das Rückgrat der Geschäftswelt; es geht dabei um eng zusammenarbeitende Geschäftsabläufe unter Einbezug von Cloud-Technologien, mobil, sozial, und Analytik, in jeder Hinsicht.

In dieser Beziehung sind es sowohl die in Entwicklung befindlichen, als auch die bereits existierenden Technologien innerhalb einer Organisation, welche die Definition eines digitalen Arbeitsplatzes ausmachen.

Dies beinhaltet sowohl Anwendungen im HR Bereich, und auch andere, die für das Geschäft wichtig sind, wie z.B. Instant Messaging, Tools für virtuelle Meetings, Social Media Kanäle, E-Mail, und so weiter.

Denn heutzutage ist der Arbeitsplatz nicht länger auf Mitarbeiter in einem physisch vorhandenen Büro beschränkt. Kommunikation und Zusammenarbeit werden sich über die üblichen lokalen Arbeitsgruppen hinaus weiterentwickeln und dabei Innovation, Wachstum, und Effizienz von virtuellen Teams weiter ausbauen.

Warum ein digitaler Arbeitsplatz von Nöten ist

Die aktuellen Digitalisierungbemühungen vieler Unternehmen basieren im wesentlichen auf den Erwartungen moderner Arbeitskräfte; so werden voraussichtlich im Jahre 2025 schätzungsweise 75% aller Arbeitskräfte aus sogenannten “Millennials”, also jungen, technikaffinen Mitarbeitern,  bestehen. Diese Gruppe hat immer ein Smartphone parat und ist leicht durch einen Arbeitsstil zu begeistern der nicht nur flexibel , sondern auch auf Zusammenarbeit fokussiert ist. Aufgrund dieser Präferenzen sind die Erwartungen und Erlebnisse des Endbenutzers von kritischer Bedeutung wenn es darum geht, Entscheidungen bezüglich Technologien am Arbeitsplatz zu treffen.

Und nicht nur die künftige Arbeitsmarktentwicklung spielt eine Rolle. Auch die aktuellen Erwartungshaltung ist von Relevanz. Wussten Sie zum Beispiel, dass bis zu 64% aller Mitarbeiter dazu bereit sind ein niedrigeres Gehalt zu akzeptieren, wenn sie dabei im Gegenzug von außerhalb des Büros arbeiten können?

Mit Hilfe der Digitalisierung werden solche Talente angelockt und Unternehmen, deren soziale Netzwerke gut ausgebaut sind, werden mit einer 7 prozentigen Steigerung in der Produktivität belohnt. Dies ergibt eine Mitarbeiterbindungsrate von etwa 87% und eine 20 prozentige Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit.

5 Herausforderungen bei der Digitalisierung des Arbeitsplatzes:

  • Unternehmenskultur: Gute Vorsätze durch kulturelle Barrieren blockiert

Eines der Haupthindernisse bei der Digitalisierung sind Mitarbeiter im Unternehmen die nicht dazu bereit sind, sich an Multichannel-Abläufe und digitale Medien zu gewöhnen. Man muss daher genügend Zeit für die Einführung, Entwicklung und Aufrechterhaltung einer digitalen Unternehmenskultur aufwänden, insbesondere deswegen, weil die Unternehmenskultur nicht etwas ist, dass sich einfach von einem Tag auf den anderen mit einem Memorandum von Seiten des CEO ändern lässt.

Obwohl die Unternehmensleitung die besten Vorsätze zur Sicherung des Wettbewerbsvorteils in der digitalen Welt haben kann und trotz des Investments in die Schulung von Mitarbeitern, ist der kulturell bedingte Widerstand für viele Unternehmen ein ganz reales Problem. Die bestehende Kultur, neue und präzise Verhaltensmuster zu kultivieren und sensibles Anstoßen, sind alles wesentliche Bestandteile um kulturelle Barrieren abzubauen.

  • Das mobile Unternehmen – Integrieren von Apps auf allen Geräten

Technologische Entscheidungen sind ein nie endenwollender Albtraum sowohl für die Unternehmensleitung, als auch für vielerlei Endbenutzer, da es nicht möglich ist dabei alle Geschmäcker und Präferenzen in Betracht zu ziehen, von der Verwaltung der Apps einmal ganz zu schweigen. Während Internetkonnektivität und die Verbreitung von Kreditkarten kein Problem mehr darstellen, muss die IT Abteilung Applikationen sowohl hausintern als auch in der Cloud verwalten – eine Sisyphusaufgabe.

  • Informationssicherheit – Compliance in Unternehmen, und Verstöße

Im Angesicht schnell wachsender Inhalte in einem Unternehmen, ist schlecht organisierte Dokumentenverwaltung für eine 20 prozentige Einbuße der Produktivität verantwortlich. Denn die technischen Anforderungen bei der Sicherung von Informationen stellen für die meisten Unternehmen eine riesige Herausforderung dar; diese werden oft mit der Androhung von rechtlichen Schritten konfrontiert, von regulatorischen Auflagen einmal ganz abgesehen.

Die Geschäftswelt verabschiedet sich allmählich vom Konzept der eigenen Datenzentren und bevorzugt Lösungen im Cloud-Bereich. Um Firmen vor rechtlichen Schritten zu schützen, müssen Mechanismen der Datenklassifikation und -Verwaltung weiter verbessert werden; kritische Geschäftsdaten und private/persönliche Daten müssen strikt auseinandergehalten werden. Die Entwicklung eines Steuerungsmodells, dass zur Entschärfung von Risiken und maximaler Konnektivität beiträgt, wird sich sehr positiv auf die Strategien Ihres digitalen Arbeitsplatzes auswirken.

  • Die Kosten der Modernisierung – Eine Frage der Tragfähigkeit

Die Option der Fernarbeit innerhalb eines digitalen Arbeitsplatzes kann  letztlich Betriebskosten einsparen, jedoch aber ist der Modernisierungsprozess nicht ohne heftige Einstiegskosten zu haben. Die Herausforderung eines eng begrenzten Budgets um IT Bereich – trotz des späteren Nutzens – sind schmerzliche Realität, wenn es um die Einführung neuester Technologien geht. Die Einführung eines passendes Models setzt zuerst einmal einen gut durchdachten Plan voraus – denn dadurch wird sichergestellt, dass sich daraus messbare Resultate ergeben, und dass der Mehrwert in der Zukunft tragfähig bleibt.

  • Fehlendes Mitarbeiterengagement

Die Anschaffung von Tools ist eine Sache; das nötige betriebliche Know-How zu haben und die Tools richtig einzusetzen, ist ganz etwas Anderes. Diesbezüglich müssen sich Mitarbeiter voll und ganz bewusst sein, was die Tools ihnen bringen können. Laut einer Studie bei Deloitte, haben 87% aller Teilnehmer angegeben, dass das Mitarbeiterengagement das Haupthindernis bei der digitalen Transformation des Arbeitsplatzes ist. Es ist daher von kritischer Wichtigkeit, dass Mitarbeiter von Anfang an mit in den Prozess einbezogen werden.

Fazit

Die rasante Weiterentwicklung des digitalen Arbeitsplatzes verlangt die Verwendung bereits existierender Technologien, während Developers dabei sind, Neue zu entwickeln. Dabei muss jede Herausforderung aktiv begegnet werden – der Nutzen übersteigt bei Weitem die Herausforderungen!

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