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Marketing für Bildungseinrichtungen

Eva Michely
11. März 2019

Wenn Bildungseinrichtungen für ihre Qualitäten werben möchten, ist dies eine besonders delikate Angelegenheit. Denn Seriosität und die ehrliche, kompetente Vermittlung von Information hat oberste Priorität. Wie also gestaltet man seine Marketing-Aktivitäten so, dass sie nicht wie plumpe Werbung anmuten, sondern wie vertrauenswürdige Öffentlichkeitsarbeit? Zum Glück gibt es heutzutage Ansätze, die Interessierte zuverlässig zu Ihnen führen können – und das ohne zu stören oder aufdringlich zu sein.

Bildung – ein unfassbares Gut

Die Herausforderungen von Bildungseinrichtungen sind denen von vielen anderen Dienstleistern ähnlich. Das was Sie anzubieten haben – Bildung – ist ein hoch komplexes und immaterielles Gut. Umso schwieriger ist es, es messbar und vergleichbar zu machen und zu zeigen, wie viel Qualität darin steckt. Die Qualitäten einer Hochschule setzen sich aus vielfältigen Parametern zusammen: gute Lernatmosphäre, Gemeinschaft, Wertevermittlung, die Eröffnung von Chancen für das ganze Leben.. Wie macht man diese Dinge im Voraus wahrnehmbar?

Das Gute ist, dass die Nachfrage nach Ihrer Dienstleistung gegeben ist. Schließlich wollen jedes Jahr etwa eine halbe Million neuer Studenten an deutschen Hochschulen Bildung von hoher Qualität in Anspruch nehmen. Doch Ihr Interessentenkreis ist noch größer: Auch das direkte Umfeld der angehenden Studierenden spielt eine große Rolle bei der Hochschulwahl. Neben der fachlichen Orientierung und den persönlichen Interessen der Bewerber sollten also auch die Prioritäten der Eltern mit bedacht werden, wenn Sie Ihre Zielgruppen definieren. Je mehr Sie auf die diversen Personengruppen einzugehen vermögen, desto größer der Erfolg.

Klassische Werbung – oftmals irrelevante, uninteressante Reizüberflutung

Mailings, Broschüren, Zeitungsanzeigen, Website-Banner, Flyer... landen sehr schnell im Müll oder werden als notwendiges Übel akzeptiert - aber nicht richtig wahrgenommen. Sie stören eher, als dass sie mit Freude wahrgenommen werden. Was das Fernsehen angeht, so schalten über 80% der Zuschauer bei Werbung weg oder verlassen das Zimmer; immer mehr Menschen weichen komplett auf Mediatheken und On-Demand-Programme aus. Und warum? Weil die Information in den meisten Fällen nicht relevant, nicht interessant und nicht wertvoll für diejenigen war, denen sie präsentiert wurde.

Marketing für Bildungseinrichtungen  = seriös sichtbarer werden

Hier setzt modernes Marketing an. Statt der massenhaften und wahllosen Überflutung der Bevölkerung werden neue Wege gegangen. Dabei werden Ihre wertvollen Ressourcen - Ihr Renommee, Ihre Dozenten und Publikationen, der Standort, interessante Absolventen, Verbindungen in die Berufswelt - sinnvoller und gebührender präsentiert.

Folgende Punkte können Ihnen dabei helfen, sich besser am Markt zu positionieren:

  • Führen Sie sich klar vor Augen welche Menschen Sie erreichen möchten und welche Kommunikationskanäle sowie welche Sprache dafür die richtigen sind
  • Bedenken Sie auch die Gewohnheiten und Interessen Ihrer Zielgruppe
  • Erstellen Sie zielgerichtet hilfreiche, wertvolle und interessante Inhalte
  • Bereiten Sie bereits vorhandenes Material neu auf
  • Platzieren Sie die Informationen auf einer gut strukturierten, übersichtlichen Website
  • Optimieren Sie die Webseite für Suchmaschinen, indem Sie Keywords und Metadaten bewusst verwenden
  • Analysieren und evaluieren Sie den Traffic auf Ihrer Website regelmäßig
  • Setzen Sie Social Media der Zielgruppe entsprechend ein
  • Pflegen Sie Ihre Kontaktlisten und senden Sie auf die Interessenten zugeschnittene Informationen statt eines Standard-Newsletters

Kluges Marketing einer Hochschule – Ein Beispiel

Hochschule X setzt die oben genannten Punkte sorgfältig um. Dabei definiert sie ihre Zielgruppen – junge Erwachsene in ihrer Bewerbung auf verschiedene Fachrichtungen. Auch die persönlichen Interessen und das Umfeld von ihnen und ihrer Familie werden hier bedacht. Die Hochschule erstellt dann mit ihrem großen Fachwissen hilfreiches und interessantes Material – auch zu den Themen, die nicht direkt mit dem eigenen Angebot in Verbindung stehen. Dies kann z. B. ein Kulturführer zur Stadt sein, in dem Museen, Konzerte und Musikfestivals aufgeführt sind, oder ein Ratgeber zum Schreiben von Bewerbungen. Das Material wird nutzerfreundlich und suchmaschinenoptimiert auf der Webseite platziert, sowie in den Social Media Kanälen angeboten, die die Zielgruppe nutzt. Statt einer Standardversion bietet die Hochschule verschiedene Newsletter an. Abonnenten erhalten so gezielt relevante Neuigkeiten.

Wenn die Hochschule alles richtig macht, werden die Informationen nicht nur begeistert wahrgenommen, sondern sogar von den Adressaten weitergegeben. Mehr und mehr Menschen aus der relevanten Zielgruppe kommen mit der Hochschule in Kontakt. Dabei erleben sie aus erster Hand deren Fachwissen, sowie deren Wunsch zu helfen und zu bilden. Das Resultat sind höhere Einschreibungsquoten, besser informierte Interessenten und öffentliche Aufmerksamkeit.

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