Talente recrutieren   Teams stärken   Kunden begeistern
Menu

Sozialen Medien im B2B Vertrieb

Marissa Walker
7. Februar 2019

Wie oft haben Sie als B2B Experte schon einmal die technischen Aspekte Ihrer Marke mit anderen Fachleuten geteilt, oder einen YouTube Kanal für Ihre Firma angelegt? Social Media Plattformen wie z.B. Facebook, LinkedIn, Instagram, Twitter, und YouTube, sind schon längst nicht mehr nur dem B2C Marketing vorbehalten, sondern werden zunehmend auch von B2B Marketern genutzt. 

Laut einer Umfrage unter mehr als 100 Marketingexperten, haben fast 80% der Teilnehmer angegeben, dass die sozialen Medien der effektivste Kanal für ihre B2B Marketing-Rolle ist; weitere 38% sagten, dass außerordentliche Mittelzuteilungen den sozialen Medien zugewiesen werden. Den sozialen Plattformen wurden dabei Erfolg beim Erreichen von Zielen, der Aufbau enger Beziehungen zum Kunden, sowie die Entwicklung des "Thought Leadership" zugeschrieben.

Aus all diesen Gründen ist es von entscheidender Wichtigkeit, dass Marketers, welche die sozialen Medien als Option wählen, ein gutes Verständnis davon haben, wie die verschiedenen Plattformen funktionieren und daher ihre wertvolle Zeit und Ressourcen dafür einsetzen, das Meiste aus den sozialen Medien zum Zwecke des B2B Marketing herauszuholen. Was aber genau sind die Vor- und Nachteile der sozialen Medien in Bezug auf B2B Sales?

Die Vorteile der sozialen Medien im B2B Vertrieb

Als erster Anhaltspunkt zur gut informierten Kaufentscheidungsfindung dient den meisten Leute die Webseite einer Firma. Daher ist der übergreifende Zweck anderer Plattformen nicht nur Reaktionen zu bekommen, sondern auch Interessenten auf die Firmenseite weiterzuleiten.

Wenn es um das Finden von Leads geht, ist LinkedIn vergleichsweise 277% effektiver als Facebook oder Twitter. Dies ist so, weil es sich bei dieser Seite um einen Expertentreffpunkt handelt. Mittels der SlideShare Presentation App von LinkedIn, können Präsentationsfolien ganz leicht importiert und mit anderen Fachleuten geteilt werden. RSS Feeds machen Blogs sichtbarer und ermöglichen auch die Verwendung von Gruppen-Emails – was auf LinkedIn einmal pro Woche erlaubt ist.

Neben der Effektivität stellt sich aber auch die Frage nach Relevanz und Vorlieben. Laut einer im Jahr 2016 durchgeführten Umfrage, haben 24% aller Befragten angegeben, dass deren Kaufentscheidungen mit einem ersten Blick auf Facebook begonnen hatten. Weiterhin ergab sich, dass jeder Vierte zuerst auf Facebook gehen würde.

Eine weitere Plattform von Interesse ist Pinterest, auf welcher man Bilder, Diagramme, Infografiken, Buchumschläge und Informationen "pinnen" kann. Kommt Ihnen das bekannt vor? Das sollte es auch, denn visuelle Inhalte gewinnen heutzutage mehr und mehr an Bedeutung, besonders dann, wenn es darum geht den Markt der "Digitalgeneration" anzusprechen.

Der kleine blaue Vogel – auch Twitter genannt – ist aufgrund der Leichtigkeit mit der man Tweets posten kann und des Retweeting-Features. einer weitere Lieblingsplattform vieler B2B Marketeers. Der Buzz um Live-Veranstaltungen, kann mit Hilfe von Hashtags generiert werden, wodurch Teilnehmer leicht vernetzt und mit Feedback in Echtzeit versorgt werden können.

Die Nachteile der sozialen Medien im B2B Vertrieb

Obwohl sich viele Marketer der Bedeutung der sozialen Medien bewusst sind, ist deren richtiger Einsatz dennoch nicht ganz einfach. Trotz dieser fortwährenden Herausforderungen darf dabei aber nicht vergessen werden, dass der Geschäftserfolg nicht den sozialen Medien allein überlassen werden kann, denn diese haben auch Nachteile. Vielleicht ist dies auch der Grund dafür warum – laut einer Umfrage von Robert – nur 26% aller Befragten die sozialen Medien für Marketingzwecke eingesetzt haben; sie sind daher wohl doch noch nicht ganz Mainstream geworden.

Eines der Hauptschwierigkeiten ist die sich ständig veränderte Natur der Social Media Plattformen; diese werden regelmäßig mit neuen Features aktualisiert, was Änderungen in den Richtlinien mit sich bringt und sich daher auf die Kampagnen-Taktiken von Firmen auswirkt.

Nehmen wir z.B. einmal YouTube. Diese Plattform wird in Marketing-Diskussionen nicht oft erwähnt, hauptsächlich deswegen, weil viele Marketers weder die Fähigkeiten, noch die Bandbreite oder die Mittel zum regelmäßigen Erstellen von qualitativ hochwertigen Videos zur Verfügung haben. Andere denken sich einfach, dass sie keine Inhalte haben die das Erstellen von Videos wert sind.

Traditionelle B2B Firmen finden die sozialen Medien nicht nur zu informell, sondern deren Ton auch zu befremdlich. Für andere ist die Unterhaltung mehrerer Konten auf verschiedenen Social Media Plattformen zu kostspielig, besonders weil sich daraus nicht immer automatisch eine Umsatzsteigerung ergibt.

Weitere Risiken beinhalten u.a. schlechtes, rein auf Verleumdung ausgelegtes Feedback, Hacking, Passwort-Gefahren, rechtliche Konsequenzen durch Missbrauch der Plattformen, die Generierung von nicht passenden Leads, und harte Konkurrenz von Seiten anderer Firmen in der gleichen Branche.

Fazit

Letztendlich steht fest, dass die sozialen Medien vielerlei Nutzen haben – stärkeres Employer Branding, Verbesserungen in der externen Kommunikation, besserer Kundendienst und die Förderungen von Marketing-Strategien, welche direkt zu Umsatzsteigerungen führen. Man darf dabei nicht vergessen, dass sich die sozialen Medien um die Erzählung und Verbreitung von Geschichten drehen – daher ist es wichtig sich um seine Interessenten zu kümmern, Direktnachrichten über LinkedIn, Twitter, Facebook und Co. zu verschicken und andere gleichartige Strategien.

icons8-Ticket

KOSTENLOSE WEBINARE
Out(bound) with the Old – In(bound) with the New


Es ist 2019, und wir sind alle online! Das Käuferverhalten hat sich geändert. Wie wirkt sich das auf Ihren Kundengewinnungsprozess aus und wie können Sie sich von der Masse abheben? Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz in einem unserer kostenlosen Webinare.

Jetzt anmelden

Blog-Updates abonnieren